top of page

Wenn Sie selbst einen Beitrag im Forum veröffentlichen wollen, senden Sie uns diesen bitte per Mail an office@kremser-literaturforum.at

  • Paul Kumpfmüller


OSTERN

die Morgensonne

die

in den Herzen

der Menschen

aufgeht



 
Paul Kumpfmüller
Seit 1989 vor allem lyrisch und ab und zu auch mit Kurzprosa literarisch unterwegs. Auch Gedichte malend zu Werken bildender Künstler und umgekehrt. Für das Entstehen meiner Gedichte bezeichnend mein folgendes Gefühl:

"Gedichte - Sternschnuppen, die das Glück hatten gesehen zu werden
Dichter - Menschen, die das Glück hatten gerade zum Himmel zu blicken"


  • Günther Richter


Weihnachten nähert sich sacht

Und durch das Dunkel der Nacht

Dringt von dem Fest ein Schein

In meine Seele hinein.

Träum von Liebe und Glück,

Sehn mich nach der Kindheit zurück,

Schau auf das Jahr, das nun vergeht

Und die Zeit, die verweht.

Fühl die Endlichkeit sehr

Und das Herz wird mir schwer.


 
Günther Richter
Ehemals Personalchef der Firma Eybl. Er lebt seit seiner Geburt in Krems und ist langjähriges Mitglied des Kremser Literaturforums. Er schreibt überwiegend Prosa. Sein bevorzugtes Thema ist der Mikrokosmos seiner Heimatstadt. In seinen beiden Büchern lässt er die Welt seiner Kindheit und Jugend in Krems wieder auferstehen, um den Zauber dieser Jahre vor dem Vergessen zu bewahren.


  • Paul Kumpfmüller

mit weihnachtlichem Lesezeichen zum Herunterladen


Da sein,

für sich und den andern -


wahr sein,

für sich und den andern.


Verweilen,

wenn die Zeit drängt -


Teilen,

wenn der Schmerz brennt.


Nicht aus den Augen verlieren -

Vertrauen träufeln ins Auge der Nacht.


Den Morgen beschwören,

damit das Herz wieder lacht.


Glaube an die Liebe,

lässt Unverständliches verstehen,

lässt Unhörbares hören und Unsichtbares

sehen.


Erspüren

das Gemeinsame,

Berühren

das Einsame.


Weihnacht, Mensch geworden

und gestorben

und noch immer da, -

oft verloren,

unter Schmerzen

neu geboren

in der Wiege

nah am Herzen

durch die Liebe.


Die fünfte Jahreszeit,

Wärme inmitten der Kälte, Dunkelheit im weißen Kleid,

einen Sternwurf weit Unendlichkeit und grad entdeckte Nähe,

trotz Leid der Ruf zur Fröhlichkeit, zum Glauben dran,

dass es nicht irgendwann, sondern Tag aufs Neu

beginnen mag, das Wunder, das Geschenk,

tief in uns drinnen*


Frohe Weihnacht, auf dass es immer

wieder wahr wird


© Paul Kumpfmüller

lesezeichen
.pdf
Download PDF • 745KB
 
Paul Kumpfmüller
Seit 1989 vor allem lyrisch und ab und zu auch mit Kurzprosa literarisch unterwegs. Auch Gedichte malend zu Werken bildender Künstler und umgekehrt. Für das Entstehen meiner Gedichte bezeichnend mein folgendes Gefühl:

"Gedichte - Sternschnuppen, die das Glück hatten gesehen zu werden
Dichter - Menschen, die das Glück hatten gerade zum Himmel zu blicken"


bottom of page