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  • Admin

von Hubert Poell


Rehe auf dem kargen Feld

Reif auf der Erde

sonnenbeschienen


(16.11.2017, auf der Zugfahrt nach Wein, bei Kirchberg)



Nun hat er Muße träumt leise unter dem Schnee unser Apfelbaum


(im Garten in Egelsee, Semesterferien 2018)


Manchmal scheint Realität magisch wie Träume magischer oft noch


(Sinnfrage abends nach anhaltender Verwaltungstätigkeit, Zeitpunkt verdrängt)


  • Admin

Lyrik von Mag. Maria Schiffinger

Plötzlicher Frühlingsbeginn. Bruch der Freude durch die Ozongefahr. Offener Boden ist unbebauter, ungeschützter, verletzlicher Boden. Schmerz auf der Haut und über den Verlust der heilen Umwelt.


Frühlingsexplosion

wie nie zuvor:

Blütenfackeln, Feuerwerk

aus Farben,

grelles Licht.


Sonne brennt auf Gesichter

wie auf offenen Boden.

Schmerz entflammt.

  • Admin

Lyrik von Michael Klaus Miller


Man kann des Abends in den Wiesen,

im Meer von Blumen, wenn sie blühen,

die Stille selbst in ihrem Blumenkranz erblicken,

ein Klingeln in den weit Entfernten finden.


Der Frühling öffnet manchen Kelch,

er fällt mit Schleier in den Wiesen,

am Wasser können neu die Träume werden

und unter losen Blätterholz Gedanken.


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