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Herbst

Lyrik von Michael Klaus Miller


Herbst

Herbstliches Gewölk – wie Federn

Lässt es sich knüllen, ehern, verteilt,

man möchte Lampions stricken.



Herbstimpression

Auffallende, scheckige Bräute,

Wellen, die aufreiten, weitergehen,

doch sterben.



Herbstmorgen

Wasser bemächtigt sich einzelner Gräser,

Wälder beginnen im Licht zu erwachen,

Farben vergehen, berauschende Bilder,

herbstliche Milde begegnet dem Wandel,

schaufelnde Winde, gestoppt nur durch Zufall,

herbstliches Gold, im Vergehen betört es.


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